Wie die Gebrüder Heyl Analysentechnik den TÜV prägte

Ende des 19. Jahrhunderts waren Dampfkessel allgegenwärtig und die Benutzung extrem gefährlich. Immer wieder kam es zu schweren Unfällen: Kessel platzten, barsten und forderten viele Menschenleben. Als Reaktion darauf schlossen sich Kesselbauer zusammen, um ein klares Regelwerk für den sicheren Betrieb der Anlagen zu kreieren. Das war der Ursprung des heutigen TÜV.

Die grundlegenden Regeln lauteten

  •  keine Verkalkung
  •  definierte Wandstärken
  •  kontrollierte Wasserqualität

Ein entscheidender Punkt dabei: die Härtemessung des Wassers. Und genau hier kommt die Gebrüder Heyl Analysentechnik ins Spiel. In den damaligen Regelwerken war festgeschrieben, dass Heyl Produkte zur Messung eingesetzt werden mussten.

Warum?
Ganz einfach: weil sie zuverlässig waren.

Erst ab etwa 1961 wurden Messungen dann flächendeckend regelmäßig und standardisiert durchgeführt. Heute sind die Vorgaben des TÜV deutlich allgemeiner formuliert, es geht „nur“ noch um Härtemessungen, nicht mehr um konkrete Hersteller.
Ein schönes Beispiel dafür, wie Normung und Innovation bis heute zusammenwirken und wie Messtechnik Sicherheit ermöglicht

Messen schafft Sicherheit

Beitrag vom 11. Februar 2026